Neue THG-Höchstwerte: Jetzt bis zu 450,- Euro sichern

Der Juni bringt richgtig gute Nachrichten für alle E-Auto-Fahrer: Die THG-Prämien sind in den vergangenen Wochen signifikant gestiegen und liegen aktuell über dem Niveau der Vormonate. Sowohl bei Fixprämien als auch bei Flex- und Sofortprämien haben zahlreiche Anbieter ihre Auszahlungen erhöht. Wer seine THG-Quote jetzt einreicht, kann von den verbesserten Marktbedingungen profitieren und sich eine attraktive Prämie sichern.

Damit Sie nicht lange nach dem passenden Angebot suchen müssen, haben wir die aktuellen Prämien in unserem THG-Vergleich übersichtlich zusammengestellt. Die Anbieter sind nach den beliebtesten Prämienmodellen gegliedert: Fix, Flex und Sofort. Zusätzlich finden Sie eine Kategorie mit Anbietern, die eine garantierte Mindestprämie bieten. Vergleichen Sie jetzt die aktuellen Angebote unserer Prämienpartner und sichern Sie sich Ihre Auszahlung für Juni 2026 schnell, unkompliziert und mit wenigen Klicks.

Die THG-Prämie im Juni

Besonders nachgefragt sind in letzter Zeit die hohen garantieren Fixprämien: Die höchste fixe Prämie beläuft sich bei unseren Partnern im Juni auf 380,- Euro. Aber auch bei den variablen Prämien hat sich einiges getan: Die höchste Flexprämie in unserem THG-Partnernertzwerk beträgt im Juni 450,- Euro. Soll es richtig flott gehen, gibt es auch die Option der Sofortauszahlung: Bei den Sofortprämien sind im Juni bis zu 330,- Euro möglich. Die Sofortprämie ist zwar nicht ganz so hoch wie bei den Fix- und Flex-Varianten, aber dafür geht die Überweisung extrem zügig, in der Regel sogar innerhalb weniger Tage. Unten finden Sie einen übersichtlichen THG-Vergleich für jede einzelne Prämienoption.

Der große THG-Vergleich für Juni

Die folgende Übersicht zeigt, bei welchen Partnern aus unserem Netzwerk Sie die höchsten (1) variablen Prämien (Flex), (2) garantierten Prämie (Fest) und jeweils die (3) höchsten Sofort-Auszahlungen bzw. die (4) schnellsten Sofort-Auszahlungen bekommen. Der THG-Vergleich für Juni soll Ihnen dabei helfen, den passenden Anbieter für die Vermarktung Ihrer THG Quote 2026 zu finden (Stand: Montag, 1. Juni 2026).

⭐ Testsieger "höchste flexible Prämie"

Bei der Flex-Prämie richtet sich Ihre Auszahlung nach dem aktuellen Marktwert der THG-Quote. Entwickelt sich der Markt positiv, kann Ihre Prämie höher ausfallen. Allerdings kann sie auch niedriger sein, da der Betrag nicht fest garantiert ist.

Im Juni 2026 haben wir aus unserem THG-Netzwerk folgenden Anbieter zum Testsieger in der Kategorie "höchste variable Prämie" mit einer Prämie von € 450 gekürt:

Prämie Auszahlung Details Anbieter
€ 450flex
  • Garantiert: € 170
  • Freunde-Bonus: + € 25
  • In weniger als 2 Minuten beantragt
  • Für 2026
emobility.energy*

⭐ Testsieger "höchste fixe Prämie"

Bei der Fix-Prämie wird Ihnen ein fester Betrag garantiert, den Sie vorab kennen. Die Auszahlung ist unabhängig von der Entwicklung am Markt. So haben Sie volle Kontrolle und können sicher planen.

Im Juni 2026 haben wir folgenden THG-Vermittler aus unserem THG-Netzwerk zum Testsieger in der Kategorie "höchste garantierte Prämie" mit einer Prämie von € 380 gekürt:

Prämie Auszahlung Details Anbieter
€ 380fix
  • Freunde-Bonus: + € 25
  • Blitzschnell beantragt
  • Für 2026
Geld für eAuto*

⭐ Testsieger "höchste Sofort-Prämie"

Die Sofort-Prämie sorgt dafür, dass Sie Ihr Geld besonders schnell erhalten. Der Anbieter zahlt meist schon kurz nach der Anmeldung aus. Im Gegenzug fällt die Prämie häufig etwas geringer aus als bei anderen Varianten.

Im Juni 2026 haben wir folgenden THG-Anbieter aus unserem THG-Partnernetzwerk zum Testsieger in der Kategorie "höchste Sofort-Prämie" mit einer Prämie von € 330 gekürt:

Prämie Auszahlung Details Anbieter
€ 330sofort
  • Freunde-Bonus: + € 25
  • Auszahlung in ca. 7 Tagen
  • Blitzschnell beantragt
  • Für 2026
Geld für eAuto*

⭐ Testsieger "schnellste Sofort-Prämie"

Hier finden Sie Vermittler, bei denen die Auszahlung der THG-Prämie besonders schnell erfolgt.

Im Juni 2026 haben wir folgenden THG-Vermittler aus unserem THG-Partnernetzwerk zum Testsieger in der Kategorie "schnellste Sofort-Prämie" (i.d.H.v € 330) gekürt:

Prämie Auszahlung Details Anbieter
€ 150sofort
  • Freunde-Bonus: + € 25
  • Auszahlung in ca. 2 Tagen
  • In weniger als 2 Minuten beantragt
  • Expressauszahlung
  • Für 2026
emobility.energy*

Testkriterien – So haben wir bewertet

Bei unserem monatlichen THG-Test handelt es sich um einen systematischen Vergleich ausgesuchter THG-Anbieter. Im Pool der getesteten Vermittler befinden sich THG-Anbieter aus unserem Partnernetzwerk. Wir kooperieren mit mehr als 20 unterschiedlichen Anbietern. Die Auszahlungsoptionen der überprüften Anbieter werden zum Zeitpunkt der Durchführung des Tests ermittelt und gegenübergestellt. Insgesamt werden Vergleiche in drei Kategorien angestellt: (a) Anbieter mit der höchsten variablen Prämie, (b) Anbieter mit der höchsten garantierten Prämie und (c) Anbieter mit der höchsten Sofortprämie. Ein Anbieter kann in einer oder mehreren Testkategorien als Testsieger hervorgehen. Ausschlaggebend für die Reihung ist die Höhe der Prämie während des Testzeitraums. Unser THG-Partnernetzwerk wächst permanent, daher stellen die Testergebnisse nur eine Momentaufnahme dar – die Ergebnisse beziehen sich auf unser Partnernetzwerk und die Tarife unserer THG-Partner mit Stand Juni 2026.

Nutzung der THG-Prämie

Die Auswertung des UBAs zeigt, dass im Verpflichtungsjahr 2024 für nur noch etwa 64 % der THG-quotenberechtigten Elektrofahrzeuge eine Bescheinigung durch das Umweltbundesamt ausgestellt wurde. In den Jahren 2022 und 2023 lag dieser Anteil noch bei jeweils 75 %. Damit ist die Nutzung der THG-Quote durch E-Auto-Halter spürbar zurückgegangen.

Als Hauptgrund für diese Entwicklung nennt das Umweltbundesamt die deutlich gesunkenen THG-Prämien. Aufgrund der niedrigeren Auszahlungen haben offenbar weniger Fahrzeughalter ihre THG-Quote eingereicht. Dadurch konnte die hohe Beteiligung der Vorjahre, die als wichtiger Beitrag zur Verkehrswende galt, nicht aufrechterhalten werden.

Wieviele Anträge beim UBA eingelangt sind

Für das Verpflichtungsjahr 2024 wurde für rund 1,15 Millionen batterieelektrische Fahrzeuge ein THG-Schätzwert bescheinigt. Im Vergleich zum Vorjahr (1,12 Millionen Fahrzeuge) entspricht dies einem leichten Anstieg und zeigt, dass weiterhin mehr E-Autos am THG-Quotenmarkt teilnehmen.

THG-Quote: Aktuelle Entwicklungen

Die Auswertung des Umweltbundesamtes zeigt, dass die THG-Quote weiterhin stark genutzt wurde. Immer mehr Strom, der für Elektroautos verwendet wird, wurde für den THG-Quotenhandel angerechnet. Insgesamt wurden im Jahr 2024 rund 4.095 Gigawattstunden (GWh) Strom bescheinigt – deutlich mehr als im Vorjahr mit etwa 3.606 GWh. Das zeigt, dass Elektromobilität und die Nutzung der THG-Quote weiter wachsen.

Auffällig ist, dass die Zahl der eingereichten Meldungen erneut gesunken ist. Im Jahr 2024 gingen beim Umweltbundesamt nur noch rund 500 Mitteilungen ein, nachdem es 2023 noch etwa 850 waren. Der Grund dafür ist, dass immer mehr Anbieter große Mengen an Fahrzeugen und Ladepunkten bündeln und gesammelt einreichen. Dadurch wird der Prozess effizienter und entspricht dem gewünschten System der THG-Quote.

Das Umweltbundesamt bewertet die Entwicklung insgesamt positiv. Die THG-Quote unterstützt weiterhin den Umstieg von fossilen Kraftstoffen auf elektrische Antriebe und erneuerbare Energien. Die steigenden Strommengen zeigen, dass immer mehr E-Autos und Ladepunkte aktiv am THG-Quotenmarkt teilnehmen und damit zur CO₂-Reduktion im Verkehrssektor beitragen.

THG-Quote: Blick in die Zukunft

Der Bundestag hat einem neuen Gesetzesentwurf zur Weiterentwicklung der THG-Quote zugestimmt, der strengere Anforderungen zur Emissionsminderung im Verkehrssektor vorsieht. Ziel ist es, die Treibhausgasminderung schrittweise zu erhöhen und gleichzeitig bestehende Marktprobleme wie Überangebote an Zertifikaten zu reduzieren. Dazu gehören unter anderem angepasste Anrechnungsregeln sowie Maßnahmen, die für mehr Transparenz und Kontrolle im Markt sorgen sollen.

Für den THG-Quotenmarkt bedeutet dies eine strukturelle Neuausrichtung mit potenziell steigender Nachfrage nach anrechenbaren Emissionsminderungen. Insbesondere erneuerbare Optionen wie Elektromobilität könnten dadurch an Bedeutung gewinnen. Für E-Auto-Halter eröffnet das langfristig die Perspektive stabilerer Rahmenbedingungen und möglicherweise wieder steigender THG-Prämien.

Gute Nachrichten: Quote von 59 % auf 65 % erhöht

Im Rahmen der neuen Klimavorgaben wird die Treibhausgasminderungsquote schrittweise deutlich angehoben. Ziel ist es, die Emissionen im Verkehrssektor langfristig stärker zu reduzieren und den Anteil erneuerbarer Energien auszubauen. Dabei wurde erst kürzlich der ursprünglich vereinbarte Zielwert bis 2040 von 59 % auf 65 % weiter erhöht.

Mit der neuen Regelung werden die Klimavorgaben für Unternehmen im Verkehrssektor deutlich verschärft. Die vorgeschriebene Treibhausgasminderung wird in den kommenden Jahren weiter angehoben, sodass Unternehmen mehr Emissionen einsparen oder entsprechend mehr THG-Quoten zukaufen müssen. Gleichzeitig werden die Anrechnungsregeln angepasst, um Schlupflöcher zu schließen und die Qualität der angerechneten Einsparungen zu erhöhen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die strengere Kontrolle und Regulierung des Marktes. Maßnahmen gegen ein Überangebot an Zertifikaten sollen den Markt stabilisieren und Preisschwankungen reduzieren. Insgesamt führen die Änderungen zu mehr Verbindlichkeit und höherem Druck auf die verpflichteten Unternehmen, was die Nachfrage nach THG-Quoten erhöht und damit auch positive Effekte für E-Auto-Halter haben kann.

Ausblick: Die THG-Quote steigt von 12 auf 65 Prozent

Die Bundesregierung hat im Dezember 2025 den Entwurf für ein Zweites Gesetz zur Weiterentwicklung der THG-Quote verabschiedet, das die bereits durch die EU-Richtlinie RED III vorgegebenen Klimaschutzanforderungen für den Verkehrssektor in deutsches Recht überträgt und weiter verschärft. Ziel ist es, die THG-Quote bis 2040 schrittweise von aktuell rund 12 % auf 65 % anzuheben und damit den Anteil erneuerbarer Energien im Verkehrssektor deutlich zu erhöhen – vor allem durch stärkere Nutzung klimafreundlicher Kraftstoffe und Emissionsminderungsoptionen wie Elektromobilität.

Ein zentraler Aspekt der Novelle ist die Anpassung der THG-Pflichten und Anrechnungsregeln: So soll die bisher mögliche Doppelanrechnung fortschrittlicher Biokraftstoffe ab 2026 abgeschafft werden, und die Unterquote für bestimmte Kraftstoffe wird bis 2040 stetig erhöht. Gleichzeitig wird eine Mindestquote für strombasierte Kraftstoffe (RFNBOs) eingeführt, die ab 2026 gilt und bis 2040 deutlich steigen soll, was zusätzliche Anrechnungsmöglichkeiten schafft.

Stabilere Marktpreise in Sicht?

Für den THG-Quotenmarkt und E-Auto-Fahrer zeichnet sich langfristig eine steigende Nachfrage sowie ein stabileres Marktumfeld ab. Durch die Weiterentwicklung der Quote und strengere Nachweis- und Kontrollmechanismen sollen mögliche Marktverzerrungen reduziert und mehr Planungssicherheit für Investitionen geschaffen werden. Gleichzeitig gehen Marktteilnehmer davon aus, dass diese Reformen die Rolle erneuerbarer Erfüllungsoptionen – insbesondere den Einsatz von Strom aus Elektrofahrzeugen im THG-Handel – weiter stärken. Dadurch könnten sich künftig auch bessere Chancen auf höhere THG-Prämien ergeben.

Welche Prämienoption: Fix oder Flex?

Der größte Vorteil einer fixen Prämie gegenüber einer variablen (Flex-)Prämie ist die Planungssicherheit. Sie wissen bereits bei der Antragstellung genau, welchen Betrag Sie erhalten, und sind damit unabhängig von Schwankungen am THG-Quotenmarkt. Gerade in einem unsicheren Marktumfeld kann das ein großer Vorteil sein, da Sie kein Risiko eingehen.

Bei einer variablen Prämie besteht zwar die Chance auf eine höhere Auszahlung, gleichzeitig tragen Sie aber auch das Risiko fallender Preise. Das bedeutet: Der tatsächliche Betrag steht erst später fest und kann sowohl höher als auch niedriger ausfallen. Mit einer Fixprämie entscheiden Sie sich bewusst für eine stabile, verlässliche und transparente Auszahlung, ohne Überraschungen.

Unterschied THG-Quote und THG-Prämie

Die THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) ist ein gesetzlich festgelegtes Instrument, das insbesondere Mineralölunternehmen dazu verpflichtet, ihre CO₂-Emissionen im Verkehrssektor zu senken. Da diese Emissionsziele nicht vollständig selbst erreicht werden können, dürfen sie Einsparungen über sogenannte Zertifikate von Dritten anrechnen lassen – beispielsweise von Halterinnen und Haltern rein batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV). Diese tragen durch den Betrieb eines E-Autos aktiv zur Reduzierung von CO₂ im Straßenverkehr bei und können diese eingesparten Emissionen im Rahmen des THG-Systems vermarkten. Die Zertifizierung der eingesparten Emissionen erfolgt jährlich durch das Umweltbundesamt.

Die THG-Prämie ist der finanzielle Betrag, der im Gegenzug für diese Emissionsminderung ausgezahlt wird. E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer können ihre THG-Quote über einen spezialisierten Anbieter registrieren lassen, der die Zertifizierung beim Umweltbundesamt übernimmt und die Rechte gebündelt am Markt verkauft. Je nach gewähltem Prämienmodell – etwa Fix, Flex oder Sofort – erhalten sie eine garantierte Auszahlung, eine marktabhängige Vergütung oder eine besonders schnelle Auszahlung. Dadurch lässt sich mit einem Elektroauto jährlich unkompliziert ein zusätzlicher finanzieller Vorteil erzielen, ohne eigenen Vermarktungsaufwand.

Für welche Fahrzeugklassen kann man die THG-Prämie bekommen?

Die THG-Prämie kann für folgende rein elektrisch betriebene Fahrzeugklassen beantragt werden:

  • Elektro-PKW (z. B. private oder gewerblich genutzte Fahrzeuge, Klasse M1)
  • Elektro-Transporter und leichte Nutzfahrzeuge (z. B. Kastenwagen, Klasse N1)
  • Elektro-LKW (schwere Nutzfahrzeuge, Klasse N2 und N3)
  • E-Busse (z. B. Linien- oder Reisebusse, Klasse M2 und M3)
  • Elektrisch betriebene Zugmaschinen (z. B. in der Landwirtschaft oder im gewerblichen Bereich)
  • E-Roller und Leichtfahrzeuge (nur bei Zulassung mit eigenem Fahrzeugschein – Klasse L mit Zulassungspflicht)

Wichtig ist, dass das Fahrzeug rein batterieelektrisch fährt und in Deutschland auf den Antragsteller zugelassen ist. Plug-in-Hybride sind nicht förderfähig. Zulassungsfreie Elektrofahrzeuge, auch wenn sie freiwillig zugelassen wurden, sind ebenso nicht für die THG-Prämie berechtigt.

Die höchste THG-Prämie 2026 im aktuellen Monat
Die höchsten THG-Prämien 2026.

Die vier unterschiedlichen THG-Prämien

Grundsätzlich lassen sich THG-Prämien in vier Hauptkategorien einteilen:

  • Fixprämie: Sie erhalten einen festen Betrag, der vorab garantiert ist – unabhängig davon, wie sich der Markt entwickelt. Ideal für alle, die Planungssicherheit bevorzugen.

  • Flexprämie: Die Auszahlung richtet sich nach dem tatsächlichen Marktpreis der THG-Quote. Das bedeutet: Sie profitieren von möglichen Preissteigerungen, tragen aber auch das Risiko sinkender Erlöse.

  • Garantierte Mindestprämie: Einige Anbieter kombinieren das Flexmodell mit einer unteren Grenze – so sichern Sie sich einen Mindestbetrag und haben gleichzeitig die Chance auf höhere Erlöse.

  • Sofortprämie: Hier erfolgt die Auszahlung besonders schnell – oft innerhalb weniger Tage. Dafür liegt die Prämie meist etwas unter dem Marktniveau. Ideal, wenn Sie sofort über das Geld verfügen möchten.

So verkaufen Sie Ihre THG-Prämie

Wenn Sie ein reines E-Auto fahren, können Sie jedes Jahr Geld damit verdienen – ganz einfach, indem Sie Ihre THG-Quote verkaufen. Das geht so:

  1. Anbieter auswählen: Suchen Sie sich einen THG-Anbieter aus. Das ist ein Unternehmen, das den Verkauf für Sie übernimmt. Am besten schauen Sie vorher in einen Vergleich, um die beste Prämie zu finden.

  2. Fahrzeugschein hochladen: Auf der Webseite des Anbieters laden Sie eine Kopie Ihres Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil I) hoch. Damit wird geprüft, ob Ihr Auto für die THG-Prämie zugelassen ist.

  3. Warten auf Bestätigung: Der Anbieter schickt Ihre Daten ans Umweltbundesamt. Dort wird geprüft, wie viel CO₂ Sie einsparen.

  4. Prämie erhalten: Sobald alles bestätigt ist, bekommen Sie das Geld – je nach Anbieter entweder als Fixbetrag, als Marktanteil (Flex) oder besonders schnell (Sofortprämie).

Wie viel Geld bekommen Sie? Im besten Fall aktuell bis zu 450,- Euro – je nach Anbieter und Modell. Manche bieten auch eine garantierte Mindestprämie, damit Sie auf der sicheren Seite sind. Und das Beste: Sie müssen nichts weiter tun – der Anbieter erledigt alles für Sie.

THG und Leasing

Sie fragen sich, ob Sie die THG-Prämie auch für ein Leasing-Fahrzeug bekommen? Ja, das ist möglich. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Hier finden Sie die wichtigsten Punkte, die im Falle eines Leasing-Autos zu berücksichtigen sind:

  • Auch Leasingfahrzeuge sind prämienberechtigt, solange sie rein elektrisch betrieben werden (keine Plug-in-Hybride).
  • Wichtig ist, wer als Halter im Fahrzeugschein steht – denn nur diese Person darf die THG-Prämie beantragen.
  • Bei vielen Leasingverträgen ist das der Leasingnehmer (z. B. bei Privatleasing); in manchen Fällen bleibt jedoch die Leasinggesellschaft der Halter – dann steht ihr die Prämie zu.
  • Tipp: Vor Beantragung immer prüfen, wer im Zulassungsbescheid Teil I (Fahrzeugschein) eingetragen ist.

Wie hat sich die Prämie entwickelt?

Die THG-Quote hat sich vor allem in den letzten Monaten wieder erholt und ist je nach Anbieter und Tarif wieder auf bis zu 450 € gestiegen. Für fixe Prämien werden derzeit bis zu 380 € ausbezahlt. Bei Sofortauszahlung ist es etwas weniger – hier beläuft sich die Prämie auf bis zu 330 €.

Zeitraum Entwicklung
2022 Anfangsboom – hohe Nachfrage, begehrtes Marktmodell
2023 Rückgang durch Überangebot und Marktkorrektur
2024 Tiefstand infolge gesättigten Marktes
Sommer 2025 leichte Erholung, starke Differenzierung bei Quotenarten
Dezember 2025 Neue Höchststände bei spezialisierten Zertifikaten
Q1 2026 Die THG-Prämie steigt mit Jahresbeginn weiter.
Außerdem: Kabinettsbeschluss "Zweites Gesetz zur Weiterentwicklung der THG-Quote".
Q2 2026 Die THG-Prämie bleibt konstant hoch, vor allem auch durch hohe Neukunden-Boni.

Wird die Prämie 2026 steigen oder sinken?

Generell wird davon ausgegangen, dass die THG-Prämien deutlich steigen werden, da die Nachfrage nach THG-Zertifikaten stark zugenommen hat. Unternehmen, die ihre CO₂-Emissionen reduzieren müssen, kaufen zunehmend Quoten von E-Auto-Haltern, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Gleichzeitig ist das Angebot an verfügbaren Quoten begrenzt, was den Preis weiter nach oben treibt.

Konkret notieren die Handelspreise für THG-Zertifikate derzeit bei etwa 245 bis 260 Euro pro Tonne CO₂, wobei vereinzelte Transaktionen sogar leicht darüber liegen. Dies bedeutet, dass E-Auto-Besitzer für ihre THG-Quote 2026 vergleichsweise hohe Prämien erhalten können, insbesondere im Vergleich zu den Vorjahren, als die Preise deutlich niedriger lagen. Der Anstieg der Quote resultiert vor allem aus der gesetzlichen Erhöhung der Treibhausgasminderungsquote auf 12,1 % und dem Wegfall minderwertiger Biokraftstoffe aus dem Ausland.

Kurz gesagt: hohe Nachfrage bei begrenztem Angebot sorgt aktuell für steigende THG-Prämien und macht die Beantragung für E-Auto-Fahrer besonders lukrativ.

Warum die THG-Prämie 2026 weiter steigen wird

Durch diese gesetzlichen Entwicklungen und steigenden Anforderungen seitens der Politik und des Marktes wächst die Nachfrage nach THG-Quoten, was tendenziell höhere Prämien für E-Auto-Halter begünstigt. Gleichzeitig schafft die Reform mehr Klarheit über die langfristige Rolle der THG-Quote im Klimaschutz und zur Erreichung der Emissionsziele. Folgende Gründe sprechen für eine weitere Steigerung der THG-Prämie:

1. Gesetzesnovelle zur THG-Quote

Die Bundesregierung hat eine weitreichende Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote beschlossen, um die Emissionen im Verkehrssektor langfristig zu senken. Der Gesetzentwurf setzt die Anforderungen der EU-Richtlinie RED III um und sieht vor, die THG-Quote bis 2040 schrittweise deutlich zu erhöhen, um die Vorgaben über 2030 hinaus zu erfüllen. Dadurch soll der Anteil erneuerbarer Energien im Verkehr steigen – darunter auch Strom für E-Autos, der weiterhin anrechenbar bleibt.

2. Marktreaktionen und Preisentwicklung

Direkt nach dem Kabinettsbeschluss stiegen die Preise für THG-Zertifikate deutlich an, da die Nachfrage nach Quoten durch die verschärften Vorgaben zunahm. Für das Jahr 2025 werden Handelspreise für THG-Zertifikate z. B. im Bereich von rund 245–260 €/t CO₂e berichtet, während für 2026 teilweise sogar mit noch höheren Preise gerechnet wird, da Marktteilnehmer jetzt auf kommende strengere Anforderungen reagieren.

3. Höhere Quotenanforderungen und neue Vorgaben

Im Entwurf wird eine THG-Quote von 12 % für 2026 vorgesehen und langfristig ein Ziel von bis zu 65 % bis 2040 angestrebt. Gleichzeitig sollen striktere Kontroll- und Anrechnungsregeln eingeführt werden, etwa im Zusammenhang mit grünen Wasserstoffkraftstoffen oder Biokraftstoffen. Das schafft mehr Planungs­sicherheit für Unternehmen, ist aber auch ein Signal, dass der Gesamtmarkt für THG-Quoten wachsen und dynamischer werden dürfte.

Unser Tipp für die höchste Prämie im Juni

Im Juni 2026 gehören wieder Quotlix und Geld für eAuto zu den Anbietern mit besonders hohen THG-Prämien. Beide bieten attraktive Auszahlungen, die deutlich über dem aktuellen Marktdurchschnitt liegen – je nach Modell sind bis zu 450 Euro (flexibel) und über 310 Euro (fix) möglich. Aus unserem Partnernetzwerk haben sich die beiden Anbieter als Vergleich-Sieger hervorgetan.

Um Ihre THG-Prämie zu erhalten, müssen Sie lediglich Ihr E-Auto bei einem der Anbieter registrieren und eine Kopie Ihres Fahrzeugscheins hochladen. Der Anbieter übernimmt die Kommunikation mit dem Umweltbundesamt und kümmert sich um den Verkauf Ihrer THG-Quote – Sie erhalten Ihre Auszahlung, sobald der Prozess abgeschlossen ist.

Hinweis: Die angeführten Konditionen beziehen sich auf den oben genannten Stand und können sich in der Zwischenzeit geändert haben. Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind Partnerlinks. Wenn Sie Ihre THG-Quote über einen solchen Link an einen unserer Partner abtreten, erhalten wir eine Provision. Dies hat keine Auswirkung auf die Höhe Ihrer THG-Prämie.

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