Neue THG-Höchstwerte: Jetzt bis zu 450,- Euro sichern
Auch im Juli 2026 profitieren E-Auto-Fahrer von attraktiven THG-Prämien, die weiterhin deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegen. Ob Fix-, Flex- oder Sofortprämie – die aktuellen Angebote bieten eine hervorragende Gelegenheit, sich eine lukrative Auszahlung zu sichern. Wer jetzt vergleicht, kann das Prämienmodell wählen, das am besten zu den eigenen Anforderungen passt.
Damit Sie schnell den Überblick behalten, haben wir unseren THG-Vergleich nach den beliebtesten Prämienarten gegliedert: Fix, Flex und Sofort. Zusätzlich finden Sie Anbieter mit garantierter Mindestprämie, die für noch mehr Planungssicherheit sorgen. Nutzen Sie jetzt den aktuellen Vergleich unserer Prämienpartner und lassen Sie sich Ihre THG-Prämie für 2026 schnell, einfach und unkompliziert auszahlen.
Die THG-Prämie im Juli
Derzeit sind vor allem die hohen Fix- und Sofortprämien nachgefragt: Die höchste fixe Prämie beläuft sich bei unseren Partnern im Juli auf 360,- Euro. Aber auch bei den flexiblen Prämien hat sich einiges getan: Die höchste Flexprämie in unserem THG-Partnernertzwerk beträgt im Juli 450,- Euro. Soll es besonders schnell gehen, gibt es auch die Option einer Sofortauszahlung: Bei den Sofortprämien sind im Juli bis zu 320,- Euro zu holen. Die Sofortprämie ist zwar nicht so hoch wie bei den Fix-Varianten, aber dafür geht die Überweisung extrem rasch, in der Regel landet das Geld sogar innerhalb weniger Tage auf Ihrem Konto. Unten finden Sie den aktuellen THG-Vergleich für jede einzelne Prämienoption.
Der große THG-Vergleich für Juli
Die folgende Übersicht zeigt, bei welchen Partnern aus unserem Netzwerk Sie die höchsten (1) variablen Prämien (Flex), (2) garantierten Prämie (Fest) und jeweils die (3) höchsten Sofort-Auszahlungen bzw. die (4) schnellsten Sofort-Auszahlungen bekommen. Der THG-Vergleich für Juli soll Ihnen dabei helfen, den passenden Anbieter für die Vermarktung Ihrer THG Quote 2026 zu finden (Stand: Mittwoch, 1. Juli 2026).
⭐ Testsieger "höchste flexible Prämie"
Bei der Flex-Prämie hängt die Höhe der Auszahlung vom aktuellen Marktpreis ab. Steigt der Preis, bekommen Sie mehr Geld. Fällt der Preis, erhalten Sie entsprechend weniger.
Im Juli 2026 haben wir aus unserem THG-Netzwerk folgenden Anbieter zum Testsieger in der Kategorie "höchste variable Prämie" mit einer Prämie von € 450 gekürt:
| Prämie | Auszahlung | Details | Anbieter |
|---|---|---|---|
| € 450 | flex |
| emobility.energy* |
⭐ Testsieger "höchste fixe Prämie"
Bei der Fix-Prämie bekommen Sie einen festen Geldbetrag. Sie wissen schon vorher, wie viel Sie erhalten. Der Betrag ändert sich später nicht mehr.
Im Juli 2026 haben wir folgenden THG-Vermittler aus unserem THG-Netzwerk zum Testsieger in der Kategorie "höchste garantierte Prämie" mit einer Prämie von € 360 gekürt:
| Prämie | Auszahlung | Details | Anbieter |
|---|---|---|---|
| € 360 | fix |
| Geld für eAuto* |
⭐ Testsieger "höchste Sofort-Prämie"
Bei der Sofort-Prämie bekommen Sie Ihr Geld besonders schnell. Die Auszahlung erfolgt oft schon nach wenigen Tagen. Dafür ist der Betrag meist etwas niedriger als bei anderen Prämien.
Im Juli 2026 haben wir folgenden THG-Anbieter aus unserem THG-Partnernetzwerk zum Testsieger in der Kategorie "höchste Sofort-Prämie" mit einer Prämie von € 320 gekürt:
| Prämie | Auszahlung | Details | Anbieter |
|---|---|---|---|
| € 320 | sofort |
| Elektrovorteil* |
⭐ Testsieger "schnellste Sofort-Prämie"
Hier finden Sie Vermittler, bei denen die Auszahlung der THG-Prämie besonders rasch erfolgt. Der Fokus liegt bei diesen Anbietern nicht auf einem möglichst hohen Betrag sondern auf einer möglichst schnellen Auszahlung.
Im Juli 2026 haben wir folgenden THG-Vermittler aus unserem THG-Partnernetzwerk zum Testsieger in der Kategorie "schnellste Sofort-Prämie" (i.d.H.v € 320) gekürt:
| Prämie | Auszahlung | Details | Anbieter |
|---|---|---|---|
| € 150 | sofort |
| emobility.energy* |
Testkriterien – So haben wir bewertet
Bei unserem monatlichen THG-Test handelt es sich um einen systematischen Vergleich ausgesuchter THG-Anbieter. Im Pool der getesteten Vermittler befinden sich THG-Anbieter aus unserem Partnernetzwerk. Wir kooperieren mit mehr als 20 unterschiedlichen Anbietern. Die Auszahlungsoptionen der überprüften Anbieter werden zum Zeitpunkt der Durchführung des Tests ermittelt und gegenübergestellt. Insgesamt werden Vergleiche in drei Kategorien angestellt: (a) Anbieter mit der höchsten variablen Prämie, (b) Anbieter mit der höchsten garantierten Prämie und (c) Anbieter mit der höchsten Sofortprämie. Ein Anbieter kann in einer oder mehreren Testkategorien als Testsieger hervorgehen. Ausschlaggebend für die Reihung ist die Höhe der Prämie während des Testzeitraums. Unser THG-Partnernetzwerk wächst permanent, daher stellen die Testergebnisse nur eine Momentaufnahme dar – die Ergebnisse beziehen sich auf unser Partnernetzwerk und die Tarife unserer THG-Partner mit Stand Juli 2026.
Tipps für die Anbieter-Wahl
Bevor Sie sich für einen THG-Anbieter entscheiden, sollten Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sorgfältig lesen. Nicht jede beworbene Prämie ist automatisch garantiert. Manche Anbieter behalten sich vor, die Auszahlung anzupassen oder in Ausnahmefällen sogar keine Prämie auszuzahlen, wenn sich die THG-Quote nicht wie geplant vermarkten lässt.
Achten Sie außerdem darauf, ob es sich um eine echte Fixprämie oder um eine marktabhängige Flexprämie handelt. Während eine Fixprämie einen garantierten Auszahlungsbetrag bietet, kann die Höhe einer Flexprämie je nach Marktentwicklung schwanken.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Vertragslaufzeit. Einige Verträge gelten nur für ein Jahr, andere binden Sie für zwei oder sogar drei Jahre. Häufig ist die beworbene Prämie nur für das erste Jahr garantiert, während der Anbieter die Auszahlung in den Folgejahren anpassen kann.
Prüfen Sie daher auch die Kündigungsfristen Ihres Vertrags. Wenn sich abzeichnet, dass Ihr Anbieter künftig niedrigere Prämien zahlt, können Sie rechtzeitig zu einem attraktiveren Angebot wechseln. Wer möglichst flexibel bleiben möchte, entscheidet sich häufig für einen Vertrag mit einjähriger Laufzeit, auch wenn dann jedes Jahr ein neuer Anbietervergleich notwendig ist.
Wie sehr wird die THG-Prämie genutzt?
Die Auswertung des UBAs zeigt, dass im Verpflichtungsjahr 2024 für nur noch etwa 64 % der THG-quotenberechtigten Elektrofahrzeuge eine Bescheinigung durch das Umweltbundesamt ausgestellt wurde. In den Jahren 2022 und 2023 lag dieser Anteil noch bei jeweils 75 %. Damit ist die Nutzung der THG-Quote durch E-Auto-Halter spürbar zurückgegangen.
Als Hauptgrund für diese Entwicklung nennt das Umweltbundesamt die deutlich gesunkenen THG-Prämien. Aufgrund der niedrigeren Auszahlungen haben offenbar weniger Fahrzeughalter ihre THG-Quote eingereicht. Dadurch konnte die hohe Beteiligung der Vorjahre, die als wichtiger Beitrag zur Verkehrswende galt, nicht aufrechterhalten werden.
Wieviele Anträge beim UBA eingelangt sind
Für das Verpflichtungsjahr 2024 wurde für rund 1,15 Millionen batterieelektrische Fahrzeuge ein THG-Schätzwert bescheinigt. Im Vergleich zum Vorjahr (1,12 Millionen Fahrzeuge) entspricht dies einem leichten Anstieg und zeigt, dass weiterhin mehr E-Autos am THG-Quotenmarkt teilnehmen.
THG-Quote: Aktuelle Entwicklungen
Die Auswertung des Umweltbundesamtes zeigt, dass die THG-Quote weiterhin stark genutzt wurde. Immer mehr Strom, der für Elektroautos verwendet wird, wurde für den THG-Quotenhandel angerechnet. Insgesamt wurden im Jahr 2024 rund 4.095 Gigawattstunden (GWh) Strom bescheinigt – deutlich mehr als im Vorjahr mit etwa 3.606 GWh. Das zeigt, dass Elektromobilität und die Nutzung der THG-Quote weiter wachsen.
Auffällig ist, dass die Zahl der eingereichten Meldungen erneut gesunken ist. Im Jahr 2024 gingen beim Umweltbundesamt nur noch rund 500 Mitteilungen ein, nachdem es 2023 noch etwa 850 waren. Der Grund dafür ist, dass immer mehr Anbieter große Mengen an Fahrzeugen und Ladepunkten bündeln und gesammelt einreichen. Dadurch wird der Prozess effizienter und entspricht dem gewünschten System der THG-Quote.
Das Umweltbundesamt bewertet die Entwicklung insgesamt positiv. Die THG-Quote unterstützt weiterhin den Umstieg von fossilen Kraftstoffen auf elektrische Antriebe und erneuerbare Energien. Die steigenden Strommengen zeigen, dass immer mehr E-Autos und Ladepunkte aktiv am THG-Quotenmarkt teilnehmen und damit zur CO₂-Reduktion im Verkehrssektor beitragen.
THG-Quote: Blick in die Zukunft
Der Bundestag hat einem neuen Gesetzesentwurf zur Weiterentwicklung der THG-Quote zugestimmt, der strengere Anforderungen zur Emissionsminderung im Verkehrssektor vorsieht. Ziel ist es, die Treibhausgasminderung schrittweise zu erhöhen und gleichzeitig bestehende Marktprobleme wie Überangebote an Zertifikaten zu reduzieren. Dazu gehören unter anderem angepasste Anrechnungsregeln sowie Maßnahmen, die für mehr Transparenz und Kontrolle im Markt sorgen sollen.
Für den THG-Quotenmarkt bedeutet dies eine strukturelle Neuausrichtung mit potenziell steigender Nachfrage nach anrechenbaren Emissionsminderungen. Insbesondere erneuerbare Optionen wie Elektromobilität könnten dadurch an Bedeutung gewinnen. Für E-Auto-Halter eröffnet das langfristig die Perspektive stabilerer Rahmenbedingungen und möglicherweise wieder steigender THG-Prämien.
Gute Nachrichten: Quote von 59 % auf 65 % erhöht
Im Rahmen der neuen Klimavorgaben wird die Treibhausgasminderungsquote schrittweise deutlich angehoben. Ziel ist es, die Emissionen im Verkehrssektor langfristig stärker zu reduzieren und den Anteil erneuerbarer Energien auszubauen. Dabei wurde erst kürzlich der ursprünglich vereinbarte Zielwert bis 2040 von 59 % auf 65 % weiter erhöht.
Mit der neuen Regelung werden die Klimavorgaben für Unternehmen im Verkehrssektor deutlich verschärft. Die vorgeschriebene Treibhausgasminderung wird in den kommenden Jahren weiter angehoben, sodass Unternehmen mehr Emissionen einsparen oder entsprechend mehr THG-Quoten zukaufen müssen. Gleichzeitig werden die Anrechnungsregeln angepasst, um Schlupflöcher zu schließen und die Qualität der angerechneten Einsparungen zu erhöhen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die strengere Kontrolle und Regulierung des Marktes. Maßnahmen gegen ein Überangebot an Zertifikaten sollen den Markt stabilisieren und Preisschwankungen reduzieren. Insgesamt führen die Änderungen zu mehr Verbindlichkeit und höherem Druck auf die verpflichteten Unternehmen, was die Nachfrage nach THG-Quoten erhöht und damit auch positive Effekte für E-Auto-Halter haben kann.
Ausblick: Die THG-Quote steigt von 12 auf 65 Prozent
Die Bundesregierung hat im Dezember 2025 den Entwurf für ein Zweites Gesetz zur Weiterentwicklung der THG-Quote verabschiedet, das die bereits durch die EU-Richtlinie RED III vorgegebenen Klimaschutzanforderungen für den Verkehrssektor in deutsches Recht überträgt und weiter verschärft. Ziel ist es, die THG-Quote bis 2040 schrittweise von aktuell rund 12 % auf 65 % anzuheben und damit den Anteil erneuerbarer Energien im Verkehrssektor deutlich zu erhöhen – vor allem durch stärkere Nutzung klimafreundlicher Kraftstoffe und Emissionsminderungsoptionen wie Elektromobilität.
Ein zentraler Aspekt der Novelle ist die Anpassung der THG-Pflichten und Anrechnungsregeln: So soll die bisher mögliche Doppelanrechnung fortschrittlicher Biokraftstoffe ab 2026 abgeschafft werden, und die Unterquote für bestimmte Kraftstoffe wird bis 2040 stetig erhöht. Gleichzeitig wird eine Mindestquote für strombasierte Kraftstoffe (RFNBOs) eingeführt, die ab 2026 gilt und bis 2040 deutlich steigen soll, was zusätzliche Anrechnungsmöglichkeiten schafft.
Stabilere Marktpreise in Sicht?
Für den THG-Quotenmarkt und E-Auto-Fahrer zeichnet sich langfristig eine steigende Nachfrage sowie ein stabileres Marktumfeld ab. Durch die Weiterentwicklung der Quote und strengere Nachweis- und Kontrollmechanismen sollen mögliche Marktverzerrungen reduziert und mehr Planungssicherheit für Investitionen geschaffen werden. Gleichzeitig gehen Marktteilnehmer davon aus, dass diese Reformen die Rolle erneuerbarer Erfüllungsoptionen – insbesondere den Einsatz von Strom aus Elektrofahrzeugen im THG-Handel – weiter stärken. Dadurch könnten sich künftig auch bessere Chancen auf höhere THG-Prämien ergeben.
Welche Prämienoption: Fix oder Flex?
Der größte Vorteil einer fixen Prämie gegenüber einer variablen (Flex-)Prämie ist die Planungssicherheit. Sie wissen bereits bei der Antragstellung genau, welchen Betrag Sie erhalten, und sind damit unabhängig von Schwankungen am THG-Quotenmarkt. Gerade in einem unsicheren Marktumfeld kann das ein großer Vorteil sein, da Sie kein Risiko eingehen.
Bei einer variablen Prämie besteht zwar die Chance auf eine höhere Auszahlung, gleichzeitig tragen Sie aber auch das Risiko fallender Preise. Das bedeutet: Der tatsächliche Betrag steht erst später fest und kann sowohl höher als auch niedriger ausfallen. Mit einer Fixprämie entscheiden Sie sich bewusst für eine stabile, verlässliche und transparente Auszahlung, ohne Überraschungen.
Unterschied THG-Quote und THG-Prämie
Die THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) ist ein gesetzlich festgelegtes Instrument, das insbesondere Mineralölunternehmen dazu verpflichtet, ihre CO₂-Emissionen im Verkehrssektor zu senken. Da diese Emissionsziele nicht vollständig selbst erreicht werden können, dürfen sie Einsparungen über sogenannte Zertifikate von Dritten anrechnen lassen – beispielsweise von Halterinnen und Haltern rein batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV). Diese tragen durch den Betrieb eines E-Autos aktiv zur Reduzierung von CO₂ im Straßenverkehr bei und können diese eingesparten Emissionen im Rahmen des THG-Systems vermarkten. Die Zertifizierung der eingesparten Emissionen erfolgt jährlich durch das Umweltbundesamt.
Die THG-Prämie ist der finanzielle Betrag, der im Gegenzug für diese Emissionsminderung ausgezahlt wird. E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer können ihre THG-Quote über einen spezialisierten Anbieter registrieren lassen, der die Zertifizierung beim Umweltbundesamt übernimmt und die Rechte gebündelt am Markt verkauft. Je nach gewähltem Prämienmodell – etwa Fix, Flex oder Sofort – erhalten sie eine garantierte Auszahlung, eine marktabhängige Vergütung oder eine besonders schnelle Auszahlung. Dadurch lässt sich mit einem Elektroauto jährlich unkompliziert ein zusätzlicher finanzieller Vorteil erzielen, ohne eigenen Vermarktungsaufwand.
Für welche Fahrzeugklassen kann man die THG-Prämie bekommen?
Die THG-Prämie kann für folgende rein elektrisch betriebene Fahrzeugklassen beantragt werden:
- Elektro-PKW (z. B. private oder gewerblich genutzte Fahrzeuge, Klasse M1)
- Elektro-Transporter und leichte Nutzfahrzeuge (z. B. Kastenwagen, Klasse N1)
- Elektro-LKW (schwere Nutzfahrzeuge, Klasse N2 und N3)
- E-Busse (z. B. Linien- oder Reisebusse, Klasse M2 und M3)
- Elektrisch betriebene Zugmaschinen (z. B. in der Landwirtschaft oder im gewerblichen Bereich)
- E-Roller und Leichtfahrzeuge (nur bei Zulassung mit eigenem Fahrzeugschein – Klasse L mit Zulassungspflicht)
Wichtig ist, dass das Fahrzeug rein batterieelektrisch fährt und in Deutschland auf den Antragsteller zugelassen ist. Plug-in-Hybride sind nicht förderfähig. Zulassungsfreie Elektrofahrzeuge, auch wenn sie freiwillig zugelassen wurden, sind ebenso nicht für die THG-Prämie berechtigt.

Die vier unterschiedlichen THG-Prämien
Grundsätzlich lassen sich THG-Prämien in vier Hauptkategorien einteilen:
-
Fixprämie: Sie erhalten einen festen Betrag, der vorab garantiert ist – unabhängig davon, wie sich der Markt entwickelt. Ideal für alle, die Planungssicherheit bevorzugen.
-
Flexprämie: Die Auszahlung richtet sich nach dem tatsächlichen Marktpreis der THG-Quote. Das bedeutet: Sie profitieren von möglichen Preissteigerungen, tragen aber auch das Risiko sinkender Erlöse.
-
Garantierte Mindestprämie: Einige Anbieter kombinieren das Flexmodell mit einer unteren Grenze – so sichern Sie sich einen Mindestbetrag und haben gleichzeitig die Chance auf höhere Erlöse.
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Sofortprämie: Hier erfolgt die Auszahlung besonders schnell – oft innerhalb weniger Tage. Dafür liegt die Prämie meist etwas unter dem Marktniveau. Ideal, wenn Sie sofort über das Geld verfügen möchten.
So verkaufen Sie Ihre THG-Prämie
Wenn Sie ein reines E-Auto fahren, können Sie jedes Jahr Geld damit verdienen – ganz einfach, indem Sie Ihre THG-Quote verkaufen. Das geht so:
-
Anbieter auswählen: Suchen Sie sich einen THG-Anbieter aus. Das ist ein Unternehmen, das den Verkauf für Sie übernimmt. Am besten schauen Sie vorher in einen Vergleich, um die beste Prämie zu finden.
-
Fahrzeugschein hochladen: Auf der Webseite des Anbieters laden Sie eine Kopie Ihres Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil I) hoch. Damit wird geprüft, ob Ihr Auto für die THG-Prämie zugelassen ist.
-
Warten auf Bestätigung: Der Anbieter schickt Ihre Daten ans Umweltbundesamt. Dort wird geprüft, wie viel CO₂ Sie einsparen.
-
Prämie erhalten: Sobald alles bestätigt ist, bekommen Sie das Geld – je nach Anbieter entweder als Fixbetrag, als Marktanteil (Flex) oder besonders schnell (Sofortprämie).
Wie viel Geld bekommen Sie? Im besten Fall aktuell bis zu 450,- Euro – je nach Anbieter und Modell. Manche bieten auch eine garantierte Mindestprämie, damit Sie auf der sicheren Seite sind. Und das Beste: Sie müssen nichts weiter tun – der Anbieter erledigt alles für Sie.
THG und Leasing
Sie fragen sich, ob Sie die THG-Prämie auch für ein Leasing-Fahrzeug bekommen? Ja, das ist möglich. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Hier finden Sie die wichtigsten Punkte, die im Falle eines Leasing-Autos zu berücksichtigen sind:
- Auch Leasingfahrzeuge sind prämienberechtigt, solange sie rein elektrisch betrieben werden (keine Plug-in-Hybride).
- Wichtig ist, wer als Halter im Fahrzeugschein steht – denn nur diese Person darf die THG-Prämie beantragen.
- Bei vielen Leasingverträgen ist das der Leasingnehmer (z. B. bei Privatleasing); in manchen Fällen bleibt jedoch die Leasinggesellschaft der Halter – dann steht ihr die Prämie zu.
- Tipp: Vor Beantragung immer prüfen, wer im Zulassungsbescheid Teil I (Fahrzeugschein) eingetragen ist.
Wie hat sich die Prämie entwickelt?
Die THG-Quote hat sich vor allem in den letzten Monaten wieder erholt und ist je nach Anbieter und Tarif wieder auf bis zu 450 € gestiegen. Für fixe Prämien werden derzeit bis zu 360 € ausbezahlt. Bei Sofortauszahlung ist es etwas weniger – hier beläuft sich die Prämie auf bis zu 320 €.
| Zeitraum | Entwicklung |
|---|---|
| 2022 | Anfangsboom – hohe Nachfrage, begehrtes Marktmodell |
| 2023 | Rückgang durch Überangebot und Marktkorrektur |
| 2024 | Tiefstand infolge gesättigten Marktes |
| Sommer 2025 | leichte Erholung, starke Differenzierung bei Quotenarten |
| Dezember 2025 | Neue Höchststände bei spezialisierten Zertifikaten |
| Q1 2026 | Die THG-Prämie steigt mit Jahresbeginn weiter. Außerdem: Kabinettsbeschluss "Zweites Gesetz zur Weiterentwicklung der THG-Quote". |
| Q2 2026 | Die THG-Prämie bleibt konstant hoch, vor allem auch durch hohe Neukunden-Boni. |
| Q3 2026 | Die THG-Prämie ist weiterhin hoch, vor allem auch durch hohe Exklusivprämien. |
Wird die Prämie 2026 steigen oder sinken?
Generell wird davon ausgegangen, dass die THG-Prämien deutlich steigen werden, da die Nachfrage nach THG-Zertifikaten stark zugenommen hat. Unternehmen, die ihre CO₂-Emissionen reduzieren müssen, kaufen zunehmend Quoten von E-Auto-Haltern, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Gleichzeitig ist das Angebot an verfügbaren Quoten begrenzt, was den Preis weiter nach oben treibt.
Konkret notieren die Handelspreise für THG-Zertifikate derzeit bei etwa 245 bis 260 Euro pro Tonne CO₂, wobei vereinzelte Transaktionen sogar leicht darüber liegen. Dies bedeutet, dass E-Auto-Besitzer für ihre THG-Quote 2026 vergleichsweise hohe Prämien erhalten können, insbesondere im Vergleich zu den Vorjahren, als die Preise deutlich niedriger lagen. Der Anstieg der Quote resultiert vor allem aus der gesetzlichen Erhöhung der Treibhausgasminderungsquote auf 12,1 % und dem Wegfall minderwertiger Biokraftstoffe aus dem Ausland.
Kurz gesagt: hohe Nachfrage bei begrenztem Angebot sorgt aktuell für steigende THG-Prämien und macht die Beantragung für E-Auto-Fahrer besonders lukrativ.
Warum die THG-Prämie 2026 weiter steigen wird
Durch diese gesetzlichen Entwicklungen und steigenden Anforderungen seitens der Politik und des Marktes wächst die Nachfrage nach THG-Quoten, was tendenziell höhere Prämien für E-Auto-Halter begünstigt. Gleichzeitig schafft die Reform mehr Klarheit über die langfristige Rolle der THG-Quote im Klimaschutz und zur Erreichung der Emissionsziele. Folgende Gründe sprechen für eine weitere Steigerung der THG-Prämie:
1. Gesetzesnovelle zur THG-Quote
Die Bundesregierung hat eine weitreichende Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote beschlossen, um die Emissionen im Verkehrssektor langfristig zu senken. Der Gesetzentwurf setzt die Anforderungen der EU-Richtlinie RED III um und sieht vor, die THG-Quote bis 2040 schrittweise deutlich zu erhöhen, um die Vorgaben über 2030 hinaus zu erfüllen. Dadurch soll der Anteil erneuerbarer Energien im Verkehr steigen – darunter auch Strom für E-Autos, der weiterhin anrechenbar bleibt.
2. Marktreaktionen und Preisentwicklung
Direkt nach dem Kabinettsbeschluss stiegen die Preise für THG-Zertifikate deutlich an, da die Nachfrage nach Quoten durch die verschärften Vorgaben zunahm. Für das Jahr 2025 werden Handelspreise für THG-Zertifikate z. B. im Bereich von rund 245–260 €/t CO₂e berichtet, während für 2026 teilweise sogar mit noch höheren Preise gerechnet wird, da Marktteilnehmer jetzt auf kommende strengere Anforderungen reagieren.
3. Höhere Quotenanforderungen und neue Vorgaben
Im Entwurf wird eine THG-Quote von 12 % für 2026 vorgesehen und langfristig ein Ziel von bis zu 65 % bis 2040 angestrebt. Gleichzeitig sollen striktere Kontroll- und Anrechnungsregeln eingeführt werden, etwa im Zusammenhang mit grünen Wasserstoffkraftstoffen oder Biokraftstoffen. Das schafft mehr Planungssicherheit für Unternehmen, ist aber auch ein Signal, dass der Gesamtmarkt für THG-Quoten wachsen und dynamischer werden dürfte.
THG-Prämie für Busse und LKW
Ab dem Jahr 2027 werden schwere Elektrofahrzeuge wie E-Busse und schwere E-Lkw im Rahmen der THG-Quote besonders gefördert. Der für diese Fahrzeuge eingesetzte Strom wird zunächst vierfach auf die THG-Quote angerechnet. Dieser Förderfaktor wird anschließend schrittweise reduziert und sinkt bis 2040 auf den Faktor 1. Ziel dieser Regelung ist es, den Umstieg auf emissionsfreie Nutzfahrzeuge zu beschleunigen und Investitionen in diesem bislang nur langsam wachsenden Bereich attraktiver zu machen.
Unser Tipp für die höchste Prämie im Juli
Im Juli 2026 gehören wieder Quotlix und Geld für eAuto zu den Anbietern mit besonders hohen THG-Prämien. Beide bieten attraktive Auszahlungen, die deutlich über dem aktuellen Marktdurchschnitt liegen – je nach Modell sind bis zu 450 Euro (flexibel) und über 310 Euro (fix) möglich. Aus unserem Partnernetzwerk haben sich die beiden Anbieter als Vergleich-Sieger hervorgetan.
Um Ihre THG-Prämie zu erhalten, müssen Sie lediglich Ihr E-Auto bei einem der Anbieter registrieren und eine Kopie Ihres Fahrzeugscheins hochladen. Der Anbieter übernimmt die Kommunikation mit dem Umweltbundesamt und kümmert sich um den Verkauf Ihrer THG-Quote – Sie erhalten Ihre Auszahlung, sobald der Prozess abgeschlossen ist.
Hinweis: Die angeführten Konditionen beziehen sich auf den oben genannten Stand und können sich in der Zwischenzeit geändert haben. Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind Partnerlinks. Wenn Sie Ihre THG-Quote über einen solchen Link an einen unserer Partner abtreten, erhalten wir eine Provision. Dies hat keine Auswirkung auf die Höhe Ihrer THG-Prämie.

